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Südafrika Home Januar 2008 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Februar 2008 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 Gästebuch USA 2007 | Sonntag, 20. Januar 2008 Endlich geht es los! Da wir einen Nachtflug nach Kapstadt gebucht haben können wir sogar noch kurz zu Hause frühstücken, ehe das Taxi uns zum Bahnhof bringt, von wo aus ein Bus uns zum Flughafen weiterbefördert. Da das Packen des Koffers sich mal wieder bis in die Nachtstunden hingezogen hat, dösen wir entspannt vor uns hin, als der Bus plötzlich auf dem Standstreifen der Autobahn anhält. In der Böschung neben der Fahrbahn lag ein Auto seitlich auf der Fahrerseite. Unser Busfahrer war sichtlich schockiert, informierte sofort den Rettungsdienst und die Polizei. Mittlerweile hielten noch weitere Autos an und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu dem Unfall. Auf halber Strecke kam uns zum Glück jedoch schon der Fahrer entgegen. Er war alleine unterwegs hatte sich selbst aus dem Auto befreien und schien augenscheinlich unverletzt. Was für ein Glück! Nachdem einige Männer das Auto wieder in die richtige Position gekippt hatten, waren auch dort nur wenige Schrammen zu sehen. Wir konnten also unsere Reise weiter fortsetzen und erreichten ohne weitere Zwischenfälle den Flughafen. Dort angekommen fanden wir eine nahezu leere Schalterhalle vor. Die nette Dame von Lufthansa bot uns an, uns auf eine frühere Maschine umzubuchen, da heute alle Flüge verspätet seien und wir so mehr Zeit hätten, in Frankfurt die endgültige Maschine zu erreichen. Das nahmen wir doch gerne an, wissen wir doch aus der Erfahrung unseres letzten Urlaubs, dass auch simples Umsteigen eine erheblichen Zeitaufwand bedeuten kann! Mit bequemen Schuhen hatten wir uns bereits voll und ganz auf eine Fitnesseinlage (d.h. ein Sprint über diverse Flughafengänge) eingestellt. Zügig begaben wir uns zur Sicherheitskontrolle aber auch hier waren nur sehr wenige andere Passagiere, so dass wir innerhalb weniger Minuten am Gate waren und dort sofort in die Maschine konnten. Ingesamt hatten wir vom Aussteigen aus dem Flughafenbus bis hin zum Ablegen des Flugzeuges gerade einmal 25 Minuten gebraucht. Das ist Rekort!! In Frankfurt blieben uns nun vier Stunden, die wir uns mit einem Besuch im Restaurant und dem anschließendem Besuch eines Coffee-Shops vertrieben. Die erneute Sicherheitskontrolle verlief ebenfalls zügig, so dass wir ganz entspannt das Abflug-Gate erreichten, wo die Maschine der South African Airways vom Typ Airbus A 300-600 bereits beladen wurde und die Piloten gerade ihren Platz im Cockpit einnahmen. ![]() Unser Flugzeug von Frankfurt nach Kapstadt. Der Regen und düstere Himmel machte den Abschied noch leichter. Wir waren nun bereits seit sieben Stunden unterwegs und schon ein wenig k.o. Dies war unser erster Flug mit South African Airways und wir sind hellauf begeistert! Sehr viel mehr Beinfreiheit als auf unseren Flügen in die USA, es gab schöne große Decken und Kopfkissen und auf jedem Sitz lag eine kleine Zahnbürste, ein paar dicke Socken und eine Augenklappe. Für weiteres Entertainment gab es für jeden Reisenden einen eigenen, großen Bildschirm im Sitz des Vordermannes und an die zehn Kinofilme zum Auswählen. Ich war fast ein wenig traurig, dass ich mir eigentlich vorgenommen hatte, zu schlafen! Die Flugzeit hätte man sich problemlos mit diversen Filmen vertreiben können. Setzte US Air (die Fluggesellschaft mit der wir zuletzt in die USA geflogen sind) noch voll und ganz auf altgedientes weibliches Personal kurz vor oder nach dem Rentenalter, so gab es heute ausnahmslos junge Stewards, die freundlich ein sogar wohlschmeckendes Essen servierten, zu dem wir uns den ersten südafrikanischen Rotwein gönnten. Mal sehen, ob es nun noch mit etwas Schlaf klappt, den Tag morgen wollen wir ja auf alle Fälle schon voll ausnutzen! | |
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