Montag, 28. Januar 2008



Als wir heute morgen aufwachen regnet es in Strömen, jedoch hört es nach unserem Frühstück zügig auf und der Himmel bleibt wolkenverhangen. Na ja, heute geht es schon wieder weiter... Mal sehen, was uns im Tsitsikamma Nationalpark erwartet, da er nicht so weit entfernt liegt, beschließen wir, uns noch ein wenig in der Umgebung von Knysna umzusehen. Wir fahren in den westlichen Nachbarort "Brenton-on-Sea", dort soll es einen wunderschönen Strand geben.

Brenton-on-Sea ist ein beschaulicher Ort, der fast ausschließlich für Touristen errichtet wurde, bereits auf dem Weg dorthin haben wir sehr viele Bed-&-Breakfast-Unterkünfte passiert. Veile Häuser sind reetgedeckt und zusammen mit den Sanddünen und des trüben Himmels könnte man fast meinen, man seie auf Sylt. Der Strand ist kilometerlang (es gibt einen Wanderpfad der an ihm entlangläuft und 7km lang ist (eine Strecke)) und trotz des wirklich trüben Wetters kann man erahnen, ist es sehr schön hier. Bei gutem Wetter mit Sicherheit noch viel besser.

Buffalo Bay bei Brenton-on-Sea


Nach einem Minispaziergang entschließen wir uns, Knysna nun endgültig den Rücken zu kehren und fahren auf der Hauptstraße N2 in östlicher Richtung. Der nächste größere Ort ist Plettenberg Bay, ein nobler, bei den Südafrikanern sehr beliebter Badeort, dessen Schönheit sich uns aber auf einer kurzen Stadtrundfahrt nicht erschließen will. Knysna ist für unseren Geschmack deutlich schöner, jedoch bietet Plettenberg Bay den Vorteil eines Sandstrandes direkt am Ort (der jedoch auch einige Bausünden trägt).

Kurz hinter Plettenberg Bay ist für die Benutzung der Schnellstraße N2 eine geringe Mautgebühr zu entrichten. Kurz hinter der Zahlstation passieren wir eine Herde von Pavianen, die sich von den vielen Autos um sich herum nur wenig beeindrucken lassen.

Wilde Paviane auf der Schnellstraße

Wir erreichen wenig später den Tsitsikamma Nationalpark, in dessem östlichen Teil wir eine Unterkunft gemietet haben (Storm River Mouth), es wir unsere erste Unterkunft in einem Nationalpark sein, in den nächsten Tagen werden hier noch viele weitere folgen (Addo Elephant NP, Hluhluwe-Imfolozi, Krüger NP). Die Einfahrt an dem Wärterhäuschen vorbei erinnert stark an die Nationalparks in den USA, direkt dahinter bekommen wir von der Rezeption des Parks unsere von Deutschland aus vorgebuchte Unterkunft zugewiesen. Wir hatten bereits von Zuhause aus die "Honeymoon Cottage" gemietet (nein, wir haben nicht geheiratet, in Südafrika gibt es überall "Honeymoon-Zimmer", -"chalets" etc....). Es ist ein kleines Häuschen für zwei Personen direkt am Wasser.

Unsere Cottage Nr. 8a
Unsere neue Unterkunft für die nächsten zwei Tage


Ausblick von unserem Balkon
Und das ist der Blick vom Balkon. Nicht schlecht, oder?


Kliffschliefer
Unser Empfangskomitee, eine riesige Kolonie von "Klippschliefern", die etwa die größe einer Katze haben, aussehen, als gehörten sie zur Familie der Nager, in Wirklichkeit sollen sie jedoch mit den Elefanten verwandt sein....



Den Rest des Tages erkunden wir ein wenig die Umgebung vom Storm River Mouth Camp. Hier ein paar Impressionen:


Die Hügel tragen dichten Urwald
Neben einer genialen Küste ist noch der dichte Küstenurwald erwähnenswert.

Haie im Tsitsikamma Nationalpark
Wir hoffen, man kann es auf dem Foto so einigermaßen erkennen: Es sind viele Haie (ca. 1 bis 1,5m lang) im flachen Wasser zu sehen. Direkt benachbart liegt übrigens der offizielle Badestrand an dem sich schon viele Menschen ins Wasser begeben haben. Wir überlegen es uns jetzt lieber noch einmal.....


Abendstimmung von unserem Balkon gesehen
Mit diesem Bild der Abendstimmung (Foto vom Balkon) verabschieden wir uns bis morgen.
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