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Südafrika Home Januar 2008 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Februar 2008 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 Gästebuch USA 2007 | Sonntag, 10. Februar 2008 Heute beginnt der dritte Abschnitt unserer Südafrikareise, wir fliegen für die letzten Urlaubstage zurück nach Kapstadt. Da Sabie nur eine Autostunde vom Flughafen Nelspruit entfernt liegt und unser Flug erst um 13:00 Uhr startet, haben wir ja noch ein wenig Zeit für eine letzte Wasserfallbesichtigung in Sabie. Felix, unser Gastgeber, hat hierfür den "Lone Creek Fall" vorgeschlagen, der im morgentlichen Licht sehr hübsch aussehen soll. Da wir in den letzten Tagen ja immer sehr, sehr früh aufgestanden sind, fühlen wir uns schon fast als "Langschläfer", als heute der Wecker erst um 7:00 Uhr klingelt. Nach einem tollen Frühstück starten wir zeitig, der Wasserfall liegt nur wenige Kilometer von Sabie entfernt. Wie bei den Wasserfällen, die wir gestern besucht haben, ist auch hier ein geringes Eintrittsentgeld zu entrichten. Vom Parkplatz aus führt ein kurzer Weg zu den Fällen, die man zunächst nur hören kann, da sie hinter dichtem Wald verborgen sind. Ein Schild weist uns daraufhin, dass es naß werden wird und tatsächlich der Wasserfall führt viel Wasser, welches aus größerer Höhe mit beeindruckender Gischt in ein kleines Becken fällt. Während wir gestern die beiden Wasserfälle nur aus größerer Distanz gesehen haben, so sind wir nun fast "mittendrin" und sind sehr beeindruckt. Wir sind sehr froh, dass wir diesen Ausflug noch gemacht haben. ![]() Die Lone Creek Falls (ein kurzer Waldweg, linkes Bild) führt uns zu dem beeindruckenden Naturschauspiel (Regenbekleidung nciht vergessen...) Die Fahrt zum Flughafen führt uns noch einmal durch eine wunderschöne Landschaft und auch der Flughafen selbst ist sehenswert. Erst 2002 eröffnet, wurde das kleine Gebäude im afrikanischen Stil mit Stohdach errichtet. Die Rückgabe des Mietwagens ist sehr unproblematisch und auch das Einchecken geht zügig vonstatten, jedoch treffen später mehrere Reisegruppen ein und es bilden sich riesige Schlangen. Noch mal Glück gehabt! ![]() Der Flughafen Nelspruit von innen... ![]() ... und von außen Da wir schon um 11:00 Uhr am Flughafen sind, bleibt uns noch viel Zeit und wir bummeln kurz in den Souvenirläden und lassen uns schließlich am einzigen Gate nieder und beobachten, wie die kleinen Maschinen starten und landen. Unser Flug hat leider Verspätung, aber schließlich starten wir doch nur ca. eine halbe Stunde später als geplant. ![]() Unser Flieger nach Kapstadt Die Flugzeit nach Kapstadt ist 2,5 Stunden und wie bereits auf dem Flug von Port Elisabeth und Durban werden wir von South African Airways mit Getränke- und Essenservice verwöhnt. Wir freuen uns schon auf Tafelbergblick beim Anflug, aber schon vor Kapstadt wird die Wolkendecke zunehmend dichter und wir sehen bei der Landung fast nichts und den Tafelberg überhaupt nicht. ![]() Also so hätten wir uns Kapstadt nicht vorgestellt: Trübes Wetter und kalter Nieselregen. Vielleicht wird es morgen ja besser.... Die Koffer kommen glücklich und unversehrt an, so dass wir uns wieder auf den Weg zum Autovermieter machen, der außerhalb des Flughafengebäudes liegt. Auf dem Weg dorthin fängt es dann noch an zu regnen, wie schade! Ein Auto in der von uns gemieteten Klasse ist nicht verfügbar, der Angestellte führt zahlreiche Telefonate und bietet uns schließlich ein kostenloses "Upgrade" an. Klar, machen wir! Als das Auto endlich vorfährt ist es zwar viel größer als der ursprünglich gebuchte Corolla, aber hat leider kein Automatikgetriebe, was wir im Linksverkehr (bei Rechtslenker muß man mit der linken Hand schalten!) bevorzugen würden. Eine gleichzeitig mit uns im Büro des Autovermieters eingetroffene achtköpfige deutsche Urlaubergruppe versucht auch gerade die beiden angemieteten Autos abzuholen, was anscheinend auch hier auf Probleme trifft, so dass man den von uns gerade abgelehnten Wagen kurzerhand ihnen anbietet. Sie freuen sich sichtlich und brausen schließlich davon, während wir noch weiter auf ein Auto warten, welches ein Automatikgetriebe haben soll. Schließlich fährt kurz vor 18:00 Uhr ein Hyundai Accent vor und nach dem üblichen akribischen Check auf Kratzer, die peinlichst genau in einem Formular festgehalten werden, biegen wir nun auch endlich auf die Autobahn ein, die uns zu unserem Hotel im Stadtteil "Seapoint" bringt. Das Hotel, eine Empfehlung von Freunden meiner Eltern, ist wunderschön und unser Zimmer sehr komfortabel. Leider ist es weiterhin kühl und der Nieselregen erinnert uns sehr an Deutschland, so hätten wir uns Kapstadt nicht vorgestellt. Die schöne Promenade, die direkt vorm Hotel entlang läuft, werden wir heute noch nicht in Anspruch nehmen. Über dem Meer liegt dichter Nebel und gibt den riesigen Schiffen, die an der Küste entlang fahren einen mystischen Anschein. Wir beschließen, den Abend mit einem Bummel an der "Victoria and Alfred Waterfront" zu beschließen. Hierbei handelt es sich um das renovierte Hafenviertel von Kapstadt mit vielen Restaurants und modernen Geschäften. ![]() Die Victoria & Alfred Waterfront, das renovierte Hafenviertel in Kapstadt mit tollen Restaurants und unzähligen Geschäften. Das Wahrzeichen ist der Clocktower (links) Da wir mittlerweile sehr hungrig sind, folgen wir der Empfehlung unseres Reiseführers und reservieren telefonisch noch schnell einen Tisch im "Quay Four", wo tolles Seafood serviert werden soll. ![]() Dort angekommen teilt man uns einen Tisch direkt am Fenster zu und wir genießen den tollen Ausblick auf den Hafen. Das Essen ist exzellent. Lustig wird es, als wir sehen, dass die deutsche Reisegruppe, die wir bei dem Autovermieter vor wenigen Stunden getroffen hatten, nun auch in diesem Restaurant einen Tisch einnehmen. Die Welt ist klein, bzw die Wege der Touristen sind doch alle irgendwie gleich. Da wir nach dem Essen sehr müde sind, vertagen wir ausgiebige Shoppingtouren auf einen der folgenden Abende. Vielleicht ist ja auch das Wetter morgen besser. | |
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