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Südafrika Home Januar 2008 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 Februar 2008 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 Gästebuch USA 2007 | Mittwoch, 13. Februar 2008 Unser letzte Urlaubstag... wie schade. Für heute haben wir uns aber noch ein Highlight aufbewahrt, wir wollen zum "Kap der Guten Hoffnung" fahren und zum Glück haben wir wie gestern strahlenden Sonnenschein. ![]() Nach einem gemütlichen Frühstück in unserem Hotel machen wir uns auf den Weg in Richtung Süden. Über die M3 und M4 erreichen wir als erstes den Ort Muizenberg an der Ostküste der Kaphalbinsel. Im benachbarten Ort St. James bewundern wir die historischen Badehäuschen, die immer noch als Umkleidemöglichkeit dienen. ![]() Fotogen: Die Badehäuschen am Strand von St. James Von hier aus ist es nicht mehr weit und wir erreichen Kalk Bay, einen Ort der neben einem pittoreskem Hafen auch viele Antiquitätengeschäfte bietet. Für einen Bummel ist aber heute leider nicht mehr genug Zeit und wir fahren weiter in Richtung Süden. Unser nächster Stop ist Simon´s Town bekannt für seinen Strandabschnitt "Boulder´s Beach", der von einer riesigen Brillenpinguin-Kolonie bevölkert ist. Brillenpinguine kommen endemisch im südlichen Afrika vor und stehen unter Naturschutz. So betreten wir nach der Entrichtung eines kleinen Eintrittsgeldes den geschützen Bereich, in dem die Pinguine von Holzstegen zu bewundern sind. ![]() Am Boulder´s Beach kann man eine Brillenpinguinkolonie bewundern, zum Schutz der Pinguine wurden Holzstege errichtet, von den die Touristen die Tiere gut beobachten können. An den Massen an Touristen kann man sehen, dass es sich hier um eine der Topattraktionen der Umgebung handelt Leider ist die Pinguin-Kolonie eine ausserordenlich beliebte Attraktion und so drängeln sich Hunderte von Menschen auf den kurzen Stegen und man braucht schon gute Nerven um diesem Treiben v.a. der asiatischen Reisegruppen gelassen entgegen zu sehen. ![]() ![]() Niedlich sind die Pinguine trotzdem und der Strand verdient ebenfalls das Attribut "Traumstrand".... ![]() ![]() Bei Boulders Beach haben wir ein sehr nettes Restaurant gesehen und beschließen einen kleinen Imbiß zu nehmen, aber es ist so voll, dass wir leider unverrichteter Dinge weiterfahren. Südlich von Simon´s Town entwickelt sich die Straße zu einer richtigen Traumroute, sehr dicht an der wunderschönen Küste entlang nähern wir uns langsam dem Cap of Good Hope. Leider ist auch das nächste Lokal mit traumhaftem Blick auf die Küste bereits komplett in der Hand der allgegenwärtigen Bustouristen und wir bereuen es, dass wir nicht an ein Picknickkorb gedacht haben. ![]() Einfahrt und Landschaft im "Cape of Good Hope Nationalpark" Das gesamte südliche Ende der Kaphalbinsel steht unter Naturschutz und ausgestattet mit einer Karte machen wir uns zunächst auf den Weg zum sogenannten "Cape Point", eine der beiden Felsenspitzen im Süden. Von hier aus wollen wir den Fußweg zum eigentlichen "Kap der Guten Hoffnung" begeben. Auf dem Parkplatz herrscht Hochbetrieb, Autos und vorallem Busse drängeln sich überall. Wahrscheinlich war es heute auch den Pavianen zu voll, den die Tiere, vor denen überall gewarnt wird können wir nirgends entdecken. ![]() Der Parkplatz am "Cape Point" ist hoffnungslos überfüllt, vom Leuchtturm an der Spitze genießen wir eine schöne Aussicht und erhalten die Information, dass wir uns nun nur noch gut 6.000km vom Südpol entfernt befinden Das schön gelegene Two Ocean´s Restaurant ist randvoll und wir begnügen uns mit einem Imbiß im Stehen und beschließen, um Zeit zu sparen, die Zahnradbahn zum Cape Point Aussichtspunkt zu benützen. Dies war ein großer Fehler! Wir haben leider nicht die lange Schlange auf der Rückseite des Gebäudes gesehen und haben schließlich fast 40 Minuten gewartet, bis wir endlich mit einer der Bahnen nach oben befördert wurden (zu Fuß wären wir wahrscheinlich bereits drei Mal rauf- und runter gelaufen...), waren unsere Nerven bis zum Zerreißen angespannt und die wunderschöne Aussicht konnte es eigentlich auch nicht mehr so richtig kompensieren. ![]() Blick vom Cape Point zum Cape of Good Hope Auf der Aussichtsplattform drängelten sich mehrere asiatische Reisegruppen, die uns bereits zuvor sehr negativ aufgefallen waren, da sie sich sehr dreist in der Warteschlange nach vorne gedrängelt hatten. Unter ohrenbetäubendem Geschrei der Touristen um uns herum haben wir nur schnell einige Fotos gemacht und sind dann so schnell wie möglich wieder mit der nächsten Bahn zurückgefahren (zum Glück gab es in diese Richtung keine Warteschlange mehr). Mittlerweile war es schon nach 16:00 Uhr, der Fußweg zum Kap der Guten Hoffnung wurde mit 1,5 Stunden angegeben und wir überschlugen kurz, dass dies für heute wohl nicht mehr klappen würde, da wir uns für den Rückweg auch noch etwas Zeit nehmen und vor allem die Fahrt über den "Chapman Peak Drive" eine spektakuläre Küstenstrecke noch genießen wollten. Also sind wir schweren Herzens in unser Auto gestiegen (der Wanderweg zum Cape of Good Hope sah sehr, sehr schön aus -> siehe Foto oben) und haben die Strecke motorisiert zurückgelegt. Auf halber Strecke werden wir durch den Anblick einer Gruppe von Straußen belohnt, die direkt an der Küste grasen, ein kuriosser Anblick. ![]() Wohl die südlichste Straußenfamilie Afrikas... Ebenso wie am Cape Point ist auch das eigentliche Kap von unglaublichen Touristenmassen überzogen, dass auch hier die wunderschöne Landschaft unsere Stimmung nicht wirklich aufhellen kann und wir sind sicher, dass wir diesen Ort so bald nicht wieder aufsuchen würden. Schade eigentlich, denn das strahlende Wetter heute ist sicherlich auch nicht alle Tage hier so phantastisch. ![]() Sicherlich eines der am häufigsten fotografiertesten Schilder Afrikas Den Rückweg treten wir über Scarborough, Kommentje und Noordhoeck an der Atlantikseite an. Hier sehen wir wunderschöne wilde Strände mit beeindruckender Brandung. ![]() Impressionen von der Atlantikseite der Kaphalbinsel In Noordhoek werden wir noch kurzzeitig von einer Straßensperre aufgehalten, aber nach einer kleinen "Extrarunde" ist die Straße Richtung Chapman Peak Drive nun doch wieder passierbar. Der Chapman Peak Drive ist eine schmale in den Felsen der Steilküste hineingehauene Küstenstraße, die von Noordhoek nach Hout Bay führt und unbedingt in Süd-Nord-Richtung gefahren werden sollte (besser Aussicht und leichteres Anhalten an den kleinen Aussichtpunkten). Wir sind begeistert. ![]() Chapman Peak Drive: Tolle Ausblicke von einer abenteuerlichen Küstenstraße Von Hout Bay sind es dann nur noch wenige Kilometer zurück nach Seapoint, wo unsere Unterkunft liegt. Sehenswert ist noch Camps Bay, ein Nobelvorort vor Kapstadt, den wir allerdings nur per Autodurchfahrt erkunden, da alle noch freien Parkplätze heiß umlagert werden, alle möchten den nun bald folgenden Sonnenuntergang in einem der vielen Restaurants und Bars mit Blick auf den Ozean genießen. ![]() Blick auf Kapstadt und die "12 Apostel" Wir beschließen den Abend mit einem leckeren Menü im Restaurant im Innenhof unseres Hotel bevor wir leider unsere Koffer packen müssen. Unser Aufenthalt in Kapstadt war leider viel zu kurz, wir kommen gerne noch einmal wieder.... ![]() Ein perfekter Sonnenuntergang an unserem letzten Abend in Kapstadt | |
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