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~~ Flug via Newark nach Las Vegas ~~ Endlich geht es los! Dieses Mal startet unser Flugzeug relativ spät, erst um 9 Uhr, so dass wir fast noch ausschlafen können. Unsere Flugverbindung nach Las Vegas ist sehr günstig, mit nur einmal umsteigen in Newark bei New York sollen wir in gut 15 Stunden schon in der Wüste sein. Ob das klappt?? Eigentlich hatten wir ja beschlossen ohne Not nicht wieder mit Continental Airlines zu fliegen, da wir beim letzten Mal mit dieser Fluggesellschaft erst mit über 30 Stunden Verspätung in Las Vegas angekommen sind, wobei wir diverse Studen am Hamburger Flughafen wartend verbringen mußten... Na ja, muß ja nicht immer so sein (hoffentlich...). ![]() Und tatsächlich ging es dann auch pünktlich los mit einer kleinen Maschine die zwar nicht mehr die Jüngste war, dafür aber auch nur knapp zu zwei Dritteln ausgebucht, so dass wir sogar einen Dreisitzer ganz für uns alleine in Beschlag nehmen konnten. Da konnten problemlos noch die fehlenden Stunden Schlaf nachgeholt werden. Der Service war ebenfalls deutlich besser als bei US Airways, jedoch war das Entertainmentprogramm sehr dürftig, aber wir hatten genug zu lesen dabei, so dass wir darauf problemlos verzichten konnten. Unser Flugzeug hatte prominente Mitpassagiere, so konnten wir bereits in Hamburg in der Abflughalle Jennifer Rush identifizieren, die wir erkannten, da wir just am Vorabend bei Ihrem Konzert auf der Kieler Woche waren. Der Auftritt hatte uns ausgezeichnet gefallen, was wir ihr dann auch mitteilten, da sie nur wenige Reihen vor uns saß und einen sehr sympathischen Eindruck machte. In Newark waren wir auf die Minute pünktlich, konnten zum Glück alle Koffer vollzählig in Empfang nehmen, einmal durch den Zoll rollen und dann erneut aufgeben, bevor wir uns zu unserem Anschlußflug begaben, der ebenfalls pünktlich startete, so dass die 1h 40min Umsteigezeit optimal gestimmt hat. Respekt Continental Airlines! Wie immer sind wir überrascht, was für ein Unterschied das Fliegen innerhalb der USA macht! Das Flugzeug war bis auf den letzten Platz ausgebucht, alles total eng und völlig unmotivierte Stewardessen regelten das Nötigste mit millitärischem Ton. Wehe, die Oma klappt das Tischchen nicht zeitgereicht hoch und wieder runter. Na ja, auch wir waren da nicht vorbildlich... Über der Wüste Nevadas herrschte ein stürmischer Wind und der Landeanflug gestaltete sich - positiv ausgedrückt - relativ unruhig, so dass sogar die drei älteren Damen, die zuvor fünf Stunden non-stop mit ihrer lauten, krächzigen Konversation das halbe Flugzeug unterhalten hatten (keine Übertreibung!!) für wenige Millisekunden verstummten. Na ja, wie immer sind wir dann doch heil gelandet und Ihr habt Euch das natürlich auch schon gedacht, sonst gäbe es diesen Bericht ja auch nicht. Um Punkt 16 Uhr stehen wir dann am Gepäckband und freuen uns, dass auch hier zum Glück alle unsere Taschen mitgekommen sind und mit dem Shuttle-Bus ging es dann zum Autoverleih. Nach unseren Erfahrungen mit Dollar Rent-a-Car haben wir dieses Mal bei Hertz das "ADAC Special" gebucht, denn mit Hertz hatten wir bislang noch nie Probleme. Und tatsächlich, es klappt auch alles wie am Schnürchen und wir hatten in Windeseile unseren Vertrag. Das Problem began, als wir wie immer das Vertragswerk mit den unzähligen Unterschriften, die wir geleistet hatten noch einmal durchzulesen und auf eine Gebühr von 11 Dollar / Tag stießen, die uns völlig suspekt war, da wir ja doch alles bereits bezahlt hatten für ein "all inclusive"-Paket. Also wieder hin zum Schalter und gefragt. Dort war man völlig überfragt, meinte, so schlimm könne es wohl nicht sein, ja wir hätten alles frei, was dieser Absatz bedeuten würde, das wisse sie leider auch nicht.... Merkwürdig... Da wir schon schlechte Erfahrung mit Alamo gemacht haben, die uns ohne unser Wissen eine zusätzliche Versicherung in den Vertrag geschrieben hatte, die wir zuvor mündlich abgelehnt hatten und die uns nachher sehr viel Geld gekostet hat (was wir nicht reklamieren konnten, weil wir es ja irgendwo im Kleingedruckten mit unserer Unterschrift genehmigt hatten!) sind wir da jetzt echt übervorsichtig und prüfen alles sehr genau, was wir da so unterschreiben. Das teilten wir den Herrschaften am Schalter dann auch mit und nach einiger Diskussion stellte sich heraus, dass es sich wohl um eine Gebühr handelt, die fällig werden würde, hätten wir nicht bereits das "All Inclusiv" Paket erworben. Das muß man jetzt hoffentlich nicht verstehen... also wir verstehen es nicht, mußten aber schließlich einlenken und bewaffnet mit diversen Visitenkarten von irgendwelchen "Verantwortlichen" die uns ihr Wort für die Richtigkeit ihrer Aussagen gaben, mußten wir schließlich einlenken, da wir sonst noch bei Hertz Wurzeln geschlagen hätten. Wir erhalten einen grauen Chevrolet Impala, der mühelos unsere vier Taschen im Kofferraum aufnimmt und auch sonst einen super Eindruck macht (Bilder folgen in Kürze). Zusätzlich erhalten wir ein Navigationsgerät ohne Aufpreis dazu, wir sind also wieder etwas versöhnt und hoffen, dass diese ominöse Gebühr nicht doch noch fällig wird. Erste Station auf unserer Reise ist wieder das Orleans Hotel, ein echter Klassiker für uns, was vor allem an den in unseren Augen unschlagbarem Preis-Leistungsverhältnis liegt. Der Mitarbeiter an der Rezeption ist Fußballfan und erzählt uns begeistert von den EM-Spielen, die er gesehen hat und ist dabei wirklich gut informiert. Vielleicht genießen wir sogar einen kleinen "Deutschen-Fußball-Bonus", den wir bekommen eine sehr schönes Zimmer mit Blick auf die Hotels am Strip. Da wir unmöglich noch vor 18 Uhr uns ins Bett legen können, gehen wir noch etwas beim Japaner im Orleans Hotel etwas essen udn fallen dann aber doch todmüde um 20:30 Uhr ins Bett, mal sehen, wann die Nacht zuende ist... | |
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