Mittwoch, 02.07.2008

~~ San Francisco ~~

Wir freuen uns noch immer sehr über den unerwartetenden Luxusmietwagen, der uns seit gestern zur  Verfügung steht und wie könnte man ihn besser einweihen, als mit einer Rundtour durch San Francisco und die Umgebung?

Wir beschließen also, den 49-Miles-Drive zu machen, eine ausgeschilderte Rundtour durch San Francisco und Umgebung, die den Besucher an allen wesentlichen Highlights vorbeiführt.

49-Miles-Drive in San Francisco
Links: Unser neuer Mietwagen, ein riesiger GMC Arcadia mit sämtlichen Schnickschnack auf dem 49-Miles Drive durch und um San Francisco

Zunächst geht der Weg durch Downtown San Francisco bevor er durch Chinatown zur nördlichen Bayseite führt. Leider kann man in der Innenstadt eigentlich nie parken und so beschließen wir, die schönsten Stellen morgen noch einmal zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden. Heute ist der Himmel bedeckt und tatsächlich liegt die Golden Gate Bridge halb im Nebel, kein ungewöhnlicher Anblick. Fährt man zum Ford Point hinunter, kann man die Brücke von schräg unten sehen, eine nette Perspektive. Hier ein paar Impressionen des ersten Teils des Scenic-Drives:

49-Miles-Scenic Drive in San Francisco
Links: Downtown San Francisco in der Nähe des Union Square, Blick auf den Financial District; Rechts: Eine Cable Car kreuzt unseren Weg auf Nob Hill

Golden Gate Bridge vom Fort Point aus gesehen
Die Golden Gate Bridge heute teils im Nebel (Ansicht vom Fort Point aus)

Nach dem Passieren der Golden Gate Bridge wendet sich der Scenic Drive in Richtung Westen und durch wunderschöne Wohnviertel nähern wir uns der Pazifikküste, legen jedoch noch einmal einen Stop am Baker Beach ein, wo sich ein toller und ungewohnter Blick auf das Wahrzeichen von San Francisco bietet:

Baker Beach in San Francisco
Ungewohnter, aber toller Ausblick zur Golden Gate Bridge vom Baker Beach aus

Die Zeit ist wie im Fluge vergangen und da wir etwas hungrig sind, nehmen wir einen kleinen Imbiß in einem tollen Strandlokal ein. Von hier haben wir eine grandiose Aussicht auf den meilenlangen Pazifikstrand. Leider hat hier das Wasser nie Badetemperatur und heute kommt auch schon wieder dicker Nebel aufgezogen.

Im Golden Gate Park, der sich von der Pazifikküste bis fast zum Stadtzentrum hin erstreckt, könnte man alleine Tage verbringen. Wir besichtigen das Büffel-Freigehege (wer weiß, wenn wir in den nächsten Tagen in Yellowstone keine Büffel sehen, dann hatten wir wenigstens hier schon welche zu Gesicht bekommen....), den Rosengarten mit vielen tollen unterschiedlichen Rosen und steuern dann den Japanischen Teegarten an. Japanischer Teegarten im Golden Gate Park

Japanischer Teegarten im Golden Gate Park
Idylle im japanischen Teegarten, einem kleinen Teil des riesigen Golden Gate Parks

Dieser nach japanischem Vorbild angelegte Garten ist wunderschön anzusehen, egal wohin man blickt. Diese tolle Kulisse nutzen heute auch zwei Brautpaare, um hier ihr Hochzeitsbilder anfertigen zu lassen. Eine gute Idee!

Wir nutzen nach unserem Rundgang noch die Möglichkeit, in einer kleinen Hütte einen Tee einzunehmen, bevor wir uns auf den restlichen Weg machen. Da es durch den Nebel mittlerweile empfindlich kühl geworden ist, freuen wir uns, dass wir in unserem Hotel die Möglichkeit haben uns in einem Outdoor-Whirlpool etwas aufzuwärmen, bevor wir uns heute abend auf dem Weg zum Union Square machen, wo wir ja bereits gestern in einem schönen Restaurant (Grand Cafe, Taylor Street) essen gehen wollten.

Das Essen ist zwar nicht ganz so lecker wie das Ambiente stylisch, aber der Nachtisch war grandios und der Wein prima. Da wir mit dem Auto unterwegs sind, nützen wir die Gelegenheit und fahren nach dem Essen noch einmal auf die Twin Piks, die auf über 300m Höhe einen schönen Ausblick auf die nächtlichen Lichter der Stadt bieten. Heute herrscht jedoch auf den letzten Metern bis zur Aussichtsplattform so dichter Nebel, dass wir kaum die Hand vor Augen sehen können, an einen schönen Ausblick ist natürlich nicht zu denken. Wie unterschiedlich der Nebel sich in der Stadt verteilt, wir sind überrascht, am Union Square war von Nebel noch nichts zu sehen. Na ja, vielleicht beim nächsten Mal, einen Abend haben wir ja noch.

Gefahrene Meilen: 47 (wir sind nicht den gesamen Scenic Drive gefahren)
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