Juni 2008 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 Juli 2008 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 Gästebuch Südafrika 2008 USA 2007 | Donnerstag, 03.07.2008 ~~ San Francisco ~~ Nachdem wir gestern unser neues Auto getestet haben, werden wir heute die Stadt zu Fuß bzw. mit der Cable Car erkunden. San Francisco ist auf mehreren Hügeln erbaut worden, dabei wurde wenn es nur irgendwie ging, das konsequente Schachbrettmuster der Straßenanordnung beibehalten. Dies führt dazu, dass es wirklich steile Straßen zu bewundern sind und wir uns das Sightseeing ein wenig mit der Cable Car erleichtern wollen. Zunächst wandern wir von unserem Hotel auf der Market Street in östlicher Richtung. Die Market Street ist eine der großen Straßen in San Francisco und sie führt uns direkt in das Geschäftszentrum der Stadt mit vielen Wolkenkratzern. ![]() Links: Geschäftshäuser im Financial District; rechts: von den Hügeln hat man immer wieder einen tollen Blick auf die Bay, hier im Hintergrund ein Pfeiler der Bay Bridge Bis heute existieren drei Cable Car-Linien, die Linie, die entlang der California Street entlang fährt, ist häufig nicht so stark frequentiert wie die anderen Linien und tatsächlich, als wir am Ende der Market Street einsteigen, gibt es keine Warteschlange. Es macht viel Spaß mit der Cable Car zu fahren, es ist nicht sehr schnell, man kann sich dabei hervorragend die Stadt ansehen und es ist immer wieder erstaunlich, wie problemlos die Wagen die steilsten Straßen meistern. ![]() Wir steigen auf dem höchsten Berg, dem Nob Hill zunächst aus, hier stehen die nobelsten Hotels und es ist eines der reichsten Viertel der Stadt mit schönen viktorianischen Häusern. ![]() Überall in San Francisco findet man kunterbunte viktorianische Holzhäuser... ![]() ... und von den Hügeln einen schönen Ausblick auf die Stadt und die Bay. Links: Coit Tower; rechts: Alcatraz, die berühmt-berüchtigte Gefängnisinsel Unser nächster Ausflug ist dann das Cable Car Museum. Hier kann man sehen, wie die Cable Cars angetrieben werden. Die Wagen klinken sich während ihrer Fahrt nämlich in ein unter der Straße verlaufendes durchgehendes Kabel ein (d.h. pro Linie gibt es ein durchgehendes Kabel). Dieses Kabel ist ständig in Bewegung und wird von Maschinen angetrieben, die man im Museum von einer Aussichtsplattform sehen kann. Ein Stockwerk tiefer erhält mein einen Einblick, wie das ganze unter der Straßenoberfläche aussieht, hier wird das Kabel natürlich über diverse Rollen umgelenkt. ![]() Das Kabel welches die Cable Cars antreibt wird kann im Cable Car Museum besichtigt werden. Links: Hier wird für jede der Cable Car-Linien ein durchgehendes Kabel angetrieben. Rechts: Unter der Straße müssen die Kabel über viele Rollen genau umgelenkt werden. Wir wechseln die Cable Car Linie und fahren in Richtung zum Fischerman´s Wharf, da diese Linie an der Filbert Street vorbeikommt, die im Bereich der Hyde Street die in San Francisco höchste Steigung (31,5°) aufweist und das muß man natürlich auch mal mit eigenen Augen sehen. Wir fanden die Straße zwar steil, aber zu Fuß längst nicht so beeindruckend, wie wenn man sich mit dem PKW durch die Stadt begibt, da hat man gelegentlich das Gefühl, man säße in einer Achterbahn. ![]() 31,5° Gefälle weist die Filbert Street an der Ecke Hyde Street auf, sie ist damit die steilste Straße in San Francisco Fisherman´s Wharf selbst ist sehr touristisch, eigentlich gehört es unserer Ansicht nach nicht direkt zu den Nr.1- Attraktionen, aber unser Reiseführer der bereits viele tolle Tipps auf Lager hatte, empfiehlt den Genuß von frischen Fischgerichten dort und so langen wir bei "Bubba Gump", einem Lokal, welches thematisch auf den Film "Forrest Gump" anspielt. Obwohl das Restaurant riesig groß ist, müssen wir auf einen Tisch warten, werden aber belohnt mit einer tollen Aussicht auf die Bay und Alcatraz, die berühmte Gefängnisinsel. Schon allein dafür würden wir diesen Restaurantbesuch jederzeit wiederholen und auch die typische "Clam Chowder" war lecker. Danach ergreifen wir angesichts der Touristenmassen aber schnell die Flucht und fahren mit der Cable Car zurück zum Union Square, wo wir noch ein wenig durch die Straßen wandern und einen Schaufensterbummel betreiben. Abends essen wir noch einmal Sushi bei einem kleinen Japaner am Union Square bevor wir uns in die Cocktailbar des Sir Francis Drake Hotel begeben, die im 21. Stock eigentlich einen wunderschönen Blick auf den Union Square und die Stadt ermöglicht, jedoch ist es bereits bei unserem Eintreffen recht nebelig und im Laufe des Abends verdichtet dieser sich so sehr, dass man fast gar nichts mehr von der Umgebung sehen kann. Macht aber nichts, den die Cocktailbar ist auch ohne Aussicht eine Empfehlung wert und war ein schöner Abschluß für unseren San Francisco Aufenthalt bevor es morgen wieder in Richtung Sierra Nevada, genauer zum Lake Tahoe geht. Gefahrene Meilen: 4 | |
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