Sonntag, 02.09.2007

Heute nacht hat es zum ersten Mal im Grand Canyon überhaupt nicht richtig abgekühlt und in unserem Zelt war es die ganze Zeit unerträglich heiß. Leider hatte auch der Wind, der gestern abend noch so kräftig war, sich über Nacht komplett gelegt und bringt nicht die erhoffte Abkühlung. Wir sind daher schon lange vor dem Klingeln unseres Weckers wach und beschließen dann halt noch früher als geplant aufzubrechen. Um uns herum schlafen alle noch, wir sehen zumindest noch keine Lichter auf den Nachbarplätzen. 

Kaum öffnen wir unsere Essenskontainer für das letzte Frühstück mit Instant-Müsli haben wir schon von allen Seiten Besuch: Kleine Mäuse mit riesigen Ohren und viele Hörnchen lauern auf mögliche Abfälle. Wir sind gut damit beschäftigt, unsere Sachen im Schein der Stirnlampen zu bewachen und können den Zeltplatz nur alleine verlassen, der andere muß penibel die Sachen im Auge behalten, bevor sich da noch ein Nager durch den Rucksack beißt. An einer Stelle im Campground kann ich in der absoluten Dunkelheit um mich herum sowohl das Licht der North Rim Lodge als auch die Lichter am Südrand sehen. Ausgangs- und Endpunkt und ich mittendrin - was für ein schönes Gefühl. Zum Glück sind die Lichter des Südrandes deutlich näher, wenn auch deutlich höher über uns gelegen. Das Licht der North Rim-Lodge sieht sehr weit entfernt aus, und ich bin sehr stolz, dass wir es bis hierher so problemlos geschafft haben.

Um 3:45 Uhr sind wir schließlich abmarschbereit. Die Sonnencreme ist mittlerweile auch bis zum letzten Tropfen aufgebraucht, wir sind sogar gezwungen, die Tube aufzuschneiden um auch noch an die letzten Reste zu kommen. Es wird also Zeit, dass wir heute wieder die Zivilisation erreichen! Der Weg heute wird 900 Höhenmeter überwinden und hat eine Länge von 4,6 Meilen (7,4 Kilometer). Zwei Rasthütten liegen auf dem Weg, wo es neben Schatten auch Trinkwasser gibt. Die Rasthütten sind nach ihrer Entfernung vom Südrand mit "3-Mile-Resthouse" und "1.5-Mile-Resthouse" benannt, man weiß also genau, wie weit es jeweils noch ist. Sehr praktisch.


Höhenprofil: Bright Angel Trail, Tag 5
Das erwartet uns heute


Im Schein unserer Stirnlampen gehen wir zunächst parallel zum Campingplatz sanft bergan. Mit den Stirnlampen haben wir ausreichend Licht und können dem Weg gut folgen, lediglich an wenigen Stellen müssen wir kurz stehen bleiben und uns zunächst orientieren damit wir nicht vom Weg abkommen. Es hat eine meditative Komponente wie wir uns so gleichmäßig im Dunklen voranbewegen, vor uns nur der kleine Lichtkegel der Stirnlampe und um uns herum die einsame dunkle Landschaft. Die Luft ist angenehm temperiert und es weht ein leichter warmer Wind. Dies steht im Kontrast zur dunklen Nacht um uns herum und die vielen Sterne, die über uns leuchten. Ein sehr schönes Erlebnis!

Der Weg zieht sich zunächst längere Zeit sanft ansteigend geradeaus und erst kurz vor dem 3-Miles-Resthouse wird es steiler und die ersten Serpentinen beginnen. Die Rasthütte erreichen wir um 5:05 Uhr. Unsere Stimmung und die Kondition ist noch super. Das Thermometer in der Hütte zeigt erfrischende 23°C, wenn das nicht ideal zum Wandern ist! Wir legen kurz unsere Rucksäcke ab und suchen im Scheine der Stirnlampe das Trinkwasser zum Nachfüllen unserer Vorräte. Es ist immer noch sehr dunkel und so müssen wir einige Male die Hütte umrunden bis wir endlich den kleinen Wasserhahn finden. Unter uns sehen wir in weiter Entfernung weitere Lichter, die sich vom Indian Garden Campground auf dem Weg bewegen. Sie werden noch länger brauchen, bis sie am Rasthaus ankommen, so genießen wir kurz die Einsamkeit und ziehen ohne große Pause weiter, da wir uns noch sehr frisch fühlen.

Der Weg bis zum 1.5-Mile-Resthouse zieht sich in unzähligen Serpentinen bergan und um 5:30 Uhr legen wir endgültig die Stirnlampen ab, es ist mittlerweile schon hell genug zum Wandern. Wir sehen, wie im Canyon langsam der Tag anbricht, ein wunderschöner Anblick.

Sonnenaufgang auf dem Bright Angel Trail
Sonnenaufgang auf dem Bright Angel Trail, kurz hinter dem 3-Mile-Resthouse

Das tröstet darüber hinweg, dass der Weg nun
stetig immer steiler wird. Wir schauen nach oben, vom 1.5 Mile-Resthouse ist aber noch nichts zu sehen. Die ersten Tagesausflügler kommen uns mit leichtem Gepäck entgegen. Als wir um 6:00 Uhr plötzlich die Rasthütte erreichen (man sieht sie erst in letzter Minute) sind hier schon viele Touristen vom Südrand versammelt. Etwas später am Tag muß hier eine richtige Massenwanderung stattfinden! Wir denken schon jetzt wehmütig an die schöne Atmosphäre am 3-Miles-Resthouse zurück, dies hatten wir noch ganz für uns alleine. Wir legen nur eine sehr kurze Pause ein zumal es im Resthouse merkwürdigerweise gar keine Sitzgelegenheit gibt und wandern zügig weiter.


Aufstieg auf dem Bright Angel Trail
Es wird steiler...

Der folgende Weg hat es nun wirklich in sich. Zunächst folgen die Serpentinen noch dicht aufeinander, aber am Ende zieht der Weg sich in wenigen langgezogenen, dafür schier endlosen Kurven nach oben. Das einzig Positive ist, dass die Temperatur nun merklich frischer ist, je höher wir kommen. Viele Ausflügler kommen uns entgegen, einige fragen erstaunt, wo wir herkommen und wie lange wir schon unterwegs sind. Wenn wir in den Canyon hinabschauen kommt es uns auch erstaunlich vor, wie weit wir schon voran gekommen sind, da werden wir die letzten Meter wohl auch noch schaffen! Die Sonne kommt über die Felskuppen und erhellt den Weg, aber sie ist längst nicht mehr so unangenehm heiß wie in den Tiefen der Schlucht.

Aussicht vom Bright Angel Trail, ca. 1.5-Mile-Resthouse
Blick vom Bright Angel Trail in der Nähe des 1.5-Mile-Resthouse

Als wir schon einige Male denken, "jetzt sind wir oben!" werden wir immer wieder von einer Kurve und noch einer Kurve überrascht bis plötzlich das Kolb-Studio als Steinbau direkt am Abhang in Sicht kommt. Nun ist es endgültig geschafft! Zum Erstaunen einiger Wanderer bauen wir unser Stativ auf schießen mit Selbstauslöser ein paar Bilder von uns (ein "Gipfel-Foto" muß schon sein!) bevor wir um 7:30 Uhr endgültig die Zivilisation erreichen.

Direkt am Trailhead befindet sich ein Gehege mit Mules, hier beginnen jetzt um diese Uhrzeit wohl die Muli-Ausflüge in den Grand Canyon. Wir beobachten eine kurze Zeit das Treiben und streicheln wie viele andere Touristen die geduldigen Maultiere. Danach sind es nur noch wenige Meter zur Straße, wo wir dann auch gleich unseren riesigen Durango in der Reihe der Autos ausmachen. Er steht noch da wie verlassen. Wir laden die Rucksäcke ein und gehen weiter zur Bright Angel Lodge, wo uns eine moderne Toilette und fließend warmes Wasser aus dem Wasserhahn locken. Warmes Wasser aus der Leitung, was für ein Luxus. Selten habe ich mich so sehr darüber gefreut. Im Spiegel sehe ich mich zum ersten Mal seit Tagen und merke, dass eine Dusche jetzt gerade richtig wäre.

Ich treffe Joachim in der Lobby und wir beschließen unsere erfolgreiche Wanderung mit einem schönen Frühstück zu belohnen. Eigentlich wollten wir uns ja ein feudales Frühstück im  El Tovar Hotel, dem ersten Haus am Platze, gönnen, wir bezweifeln aber nach dem Blick in den Spiegel, ob wir in diesem Aufzug dort willkommen sind und steuern statt dessen lieber den Coffee Shop in der Bright Angel Lodge an. Dort sind wir die einzigen Gäste. Wir sitzen seit fünf Tagen das erste Mal auf einem Stuhl (sehr bequem...) und genießen das reichhaltige Angebot: Cafe Latte, Orangensaft, Croissants und Zimtschnecke sind eine echte Delikatesse. Wir müssen sehr hungrig ausgesehen haben, denn die Wirtin kommt tatsächlich noch einmal an unseren Tisch: "Schmeckt´s? Ist nämlich alles aus eigener Herstellung."
Gegenüber des Coffee Shops befindet sich ein Souvenirladen. Wir kaufen uns beide ein Grand Canyon T-Shirt mit der Aufschrift "I hiked the Canyon", das können wir ja nun wirklich zu Recht tragen, finden wir. Anschließend lösen wir unsere Koffer und Taschen problemlos aus, sie haben die Tage im Holzverschlag der Bright Angel Lodge gut überstanden. Jetzt müssen wir nur noch frische Kleidung bereitlegen und machen uns auf zum Mather Campground, ein riesiger Zeltplatz in der Mitte des Grand Canyon Village. Hier gibt es eine öffentliche Duschanlage. Gegen eine Gebühr von 1,75 Dollar kann man fünf Minuten duschen, Handtücher inklusive. Nach der Dusche und in frischen Klamotten fühlen wir uns wieder richtig zivilisiert und obwohl wir heute schon 900 Höhenmeter gewandert und mittlerweile seit vielen Stunden auf den Beinen sind, sind wir überhaupt nicht müde.

Wir fahren zunächst nach Tusayan, einem kleinen Ort direkt vor dem Eingang des Grand Canyon. Dort wollen wir die heißesten Stunden des Tages mit einem Besuch des IMAX-Kinos überbrücken, bevor wir das übliche "Touristenprogramm" abspulen wollen mit einem Besuch der zahlreichen Aussichtspunkte des sogenannten West-Rims.
In Tusayan ist heute sehr viel los, insbesondere im Gebäude der National Geographic Society, wo sich auch das Kino befindet, sind lange Schlangen. Was für ein Kontrast zu der Stille und Einsamkeit des Canyons. Wir sind ein wenig wehmütig und gernevt von all den Leuten. Klar, heute ist Sonntag und morgen ist der Feiertag "Labor Day", ganz USA ist unterwegs. Wer sollte es ihnen verdenken. Unser Reiseführer hat nicht gelogen, die ganze USA ist auf den Beinen! Was wir jedoch nicht verstehen ist, warum so viele lieber einen Kinofilm über den Grand Canyon sehen, als das Orignal nur wenige Meilen entfernt. Na ja, vielleicht wollen sie alle wie wir auf die schöneren Nachmittags- und Abendstunden warten.
Das Kino ist riesig, alle finden doch noch Platz. IMAX-Kinos haben eine riesige Leinwand (sie soll so hoch sein wie ein siebenstöckiges Haus) und ein tolles Soundsystem. Es ist ein sehr beeindruckendes Erlebnis im IMAX einen Naturfilm zu sehen und wir können eine Besuch nur wärmstens empfehlen. Man glaubt, man wäre mitten in der Landschaft. Den Grand Canyon Film haben wir beide bestimmt schon vier Male gesehen, aber auch dieses Mal sind wir begeistert. Der Film thematisiert u.a. die erste Flußdurchfahrt des Colorado in kleinen Holzbooten am Ende des 19. Jahrhunderts. Die Aufnahmen von den klapprigen Holzbooten in den Stromschnellen sind atemberaubend. Joachim ist begeistert, er muß unbedingt auch einmal den Grand Canyon auf dem Colorado durchqueren. Klar, eine Rafting-Tour erlaubt den Zugang zu weiteren wunderschönen Abschnitten des Grand Canyon, die dem Wander vorbehalten sind.

Nach einem kurzem Imbiß in einer Pizzeria
auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit dem erfindungsreichen Namen "Pizza und Pasta" (na ja, da weiß der potentielle Gast ja gleich vorauf er sich einzustellen hat...)  fahren wir zurück in das Grand Canyon Village und finden zunächst natürlich keinen Parkplatz. Auf einem der zentralen Parkplätze werden wir aber fündig und werden den weiteren Weg mit dem kostenlosen Shuttle-Bussen zurückzulegen.

An der Bright Angel Lodge müssen wir in den ebenfalls kostenlosen "West Rim-Shuttle" umsteigen, um die westlich des Village befindlichen spektakulären Aussichtpunkte zu erreichen. Alles ist ganz bequem: Der Bus hält an, die Touristen springen hinaus, auf größtenteils asphaltierten Wegen laufen alle zur Kante und zügig werden viele Fotos geknipst bevor es mit dem nächsten Bus zum nächsten Aussichtspunkt weitergeht. Zwischen den Aussichtpunkten verläuft zwar auch ein Wanderweg, aber gewandert sind wir für heute genug. Wir werden also auch bequem den Bus nützen, aussteigen, in den Grand Canyon hineinschauen, staunen wie die unzähligen Touristen neben uns und wieder in den nächsten Bus einsteigen.

Amerikaner sind - trotz des Feiertagswochendes - in der Schar der Touristen in der Minderzahl. Wüßte man es nicht besser, könnte man glauben man sei in Indien. So viele Inder um uns herum haben wir  noch nicht gesehen. Deutsche sind natürlich auch gut im Gewimmel der internationalen Touristen vertreten. Beim Warten auf den Shuttle-Bus fallen uns einige Landsleute gleich sehr unangenehm auf, als sie die geduldig anstehenden Besucher seitlich überholen und sich aggressiv auf den abfahrenden Bus drängeln.
 
Jeder Aussichtspunkt auf dem West-Rim hat einen etwas anderen Charakter. Am besten gefällt uns heute natürlich der erste Aussichtspunkt auf der Strecke, er heißt "Trail Overlook" und tatsächlich kann man von hier fast den ganzen Bright Angel Trail vom Indian Garden Campground bis zum South Rim einsehen. Wir genießen den Ausblick, sind mächtig stolz auf unsere Leistung und stellen fest, von oben sieht alles nur halb so weit aus!

Übersicht über unseren Weg
Geschafft! Das alles sind wir zu Fuß gegangen. Wir würden es sofort noch einmal machen.
Hier der Rest des Weges vom heutigen Tag:

Bright Angel Trial Overlook 1
Bright Angel Trial Overlook 2
Bright Angel Trial Overlook 3
Bright Angel Trial Overlook 4

Wir genießen den Ausblick von Maricopa, Powell und Hopi Point und die Fotokamera wird nicht geschont. Den Endpunkt der 9 Meilen (14,5 Kilometer) langen Straße bildet schließlich "Hermit´s Rest", von hier aus fahren wir in 40 Minuten zurück zum Village.

Impressionen vom West Rim 1
Der Colorado vom West Rim Drive


Impressionen vom West Rim 2
Letzte Impressionen vom Grand Canyon vom West Rim Drive im abendlichen Licht

Die Zeit verfliegt wie im Flug und kurzentschlossen verlassen wir den Shuttle-Bus noch einmal an der "Maswik Lodge".  Hier haben wir schon ein paar Mal gewohnt und wissen, dass es hier eine sehr gute und günstige Cafeteria gibt. Schließlich wartet auf uns jetzt noch eine 140 Meilen (225 Kilometer) lange Fahrt nach Page, wo wir die nächsten Tage verbringen wollen. In der Cafeteria sehen wir Anne wieder, unsere Fahrerin des Shuttle Buses zum Nordrand vor einigen Tagen. Die Welt ist hier klein und so schließt sich der Kreis....

Als wir vor der Lodge auf den Shuttle Bus warten sehen wir wie ein Mule Deer Reh mit ihrem Kitz völlig unbeeindruckt von den Touristen die Straße überquert. Auf der Fahrt mit dem Shuttle Bus sehen wir weitere Tiere im an der Straße angrenzenden Wald und der Fahrer gibt fachkundige Erläuterungen. Wie bereits den ganzen Tag lang sind alle Shuttle-Bus-Fahrer trotz großem Streß durch die Unmengen von Touristen ausnahmslos sehr freundlich - großes Kompliment!

Nun beginnt der letzte Abschnitt des heutigen Tages: unsere Fahrt nach Page. Wir haben hierfür drei Stunden Fahrtzeit eingeplant und dies wird uns von unserem Navigationssystem auch bestätigt. Wir verlassen den Grand Canyon in östlicher Richtung über den "East Rim Drive", leider ist es nun schon dunkel und die Aussichtspunkte müssen wir ungenutzt an uns vorbeiziehen lassen.
Wir sind sehr aufmerksam, die Gegend ist sehr waldreich und wir sorgen uns vor Wildwechsel. Zum Glück bleibt uns eine solch unerfreuliche Tierbegegnung erspart und wir erreichen bald die Wüstenebene, die wir schon von unserer Fahrt im Shuttle-Bus zum North Rim her kennen. Kurz vor Cameron sehen wir vor uns ein sehr heftiges Gewitter, riesige Blitze zucken über die Ebene. Aus der Sicherheit unseres Autos ein beeindruckendes Naturschauspiel. In Cameron wollten wir eigentlich noch einmal tanken, aber wir sind uns einig: Da steigen wir aber nur aus, wenn kein Blitz mehr zu sehen ist! In Cameron angekommen, leuchtet es zwar ab und zu am Horizont noch einmal hell auf, wir tanken aber ohne Komplikationen.
Bis nach Page geht es ohne weitere Zwischenfälle auf langweiligen kurvenlosen Landstraßen voran und wir erreichen kurz um 21:30 Uhr mittlerweile sehr müde das aus Deutschland bereits reservierte "Super 8 Motel". Angesichts des Feiertags-Wochenendes wollten wir nach einem solch ereignisreichen Tag auf keinen Fall noch lange nach einer Unterkunft suchen. Die vielen Autos vor dem Motel zeigen uns, dass wir wahrscheinlich richtig gehandelt haben.

Das Zimmer im zweiten Stock übertrifft unsere Erwartungen. Zwei wunderbare Queensize-Betten, ein riesiges Zimmer mit Badewanne. Schon eines der Betten alleine weist eine größere Grundfläche als unser Zelt auf, wir werden heute bestimmt herrlich schlafen.
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